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StartseiteMenschenrechtsverteidiger und gewaltlose politische Gefangene in Ruanda

Menschenrechtsverteidiger

in Ruanda

Der Einsatz für Menschenrechte wurde nach wie vor von der Regierung stark kontrolliert und eingeschränkt. Ruandische Menschenrechtsorganisationen, die der Regierung gegenüber kritisch eingestellt waren, hatten nur wenig bzw. gar keinen Handlungsspielraum. Menschenrechtsverteidiger und andere Vertreter der Zivilgesellschaft wandten generell Selbstzensur an, um Konfrontationen mit der Regierung zu vermeiden.

Wahlbeobachter einer ruandischen NGO wurden von den Behörden an der Beobachtung gehindert. Im September 2008 erhob die Organisation in einer Erklärung den Vorwurf, dass es bei der Wahl zahlreiche Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

Gewaltlose politische Gefangene

in Ruanda

Charles Ntakirutinka, ein ehemaliger Minister der ruandischen Regierung, saß im Zentralgefängnis von Kigali weiter seine zehnjährige Haftstrafe ab. Er war nach einem unfairen Prozess 2005 verurteilt worden, weil er zu "zivilem Ungehorsam" aufgerufen und mit "kriminellen Elementen" zusammengearbeitet haben soll.