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REZA SHAHABI ZAKARIA – IRAN
GEWERKSCHAFTER ZU 6 JAHREN HAFT VERURTEILT

Der iranische Gewerkschafter Reza Shahabi Zakaria verbüßt aufgrund vage formulierter Anklagepunkte eine sechsjährige Haftstrafe im Evin-Gefängnis (Abteilung 350) in Teheran. Sein gesundheitlicher Zustand ist sehr kritisch und es ist nicht klar, ob er die erforderliche medizinische Versorgung erhält.

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Teodora del Carmen Vásquez - El Salvador
Nach einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt

Teodora del Carmen Vásquez verbüßt in El Salvador eine 30-jährige Haftstrafe. Sie hatte bei der Arbeit eine Fehlgeburt erlitten. Die junge Frau wurde anschließend vor Gericht gestellt und des Mordes schuldig gesprochen.

El Salvador hat eines der schärfsten Abtreibungs­gesetze der Welt. Ein ­Schwangerschaftsabbruch ist unter allen Umständen verboten, selbst bei ­einer Vergewaltigung oder bei ­Gefahr für das Leben der Mutter. Derzeit sitzen mindestens 18 Frauen deshalb langjährige Haftstrafen ab. Weltweit setzen sich Menschen nun für ihre ­Begnadigung ein.

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FRÜHERE FÄLLE:


Myo Min Zaw Aias Moe Hein Aung (geb. 1967)

Ko Aye Aung (geb. 1975)

aus Myanmar

Die Betroffenen sind politisch aktive Studenten, die 1998 für das Verteilen von Flugblättern und die Organtisation einen Studentendemonstration in Myanmars größter Stadt Yangon verhaftet wurden. Sie waren führende Mitglieder der All Burma Federation of Student Unions. Sie sitzen eine Haftstrafe von 52 bzw. 45 Jahren ab und wurden Berichten nach während der Vernehmung gefoltert. Amnesty International betrachtet beide als gewaltlose politische Gefangenen, die man wegen ihrer friedlichen Meinungsäußerungen inhaftiert hat.



Charles Ntakirutinka

aus Ruanda

Charles Ntakirutinka war Minister (u.a. für Soziales und für Energie) während der Regierungszeit von Präsident Pasteur Bizimungu (1994 bis 2000). Nach einem unfairen Verfahren, in dem ihm Aufruf zu zivilem Ungehorsam und Verbindung zu kriminellen Elementen vorgeworfen wurde, wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Bis 2012 soll er im Kigali Central Prison inhaftiert bleiben. Amnesty International betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen und fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung.

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B. F.

aus Honduras

Die Transsexuelle B.F. (Name ist Amnesty International bekannt) wurde am 20.Dezember 2008 Opfer eines Angriffs von 4 Polizisten, die versuchten sie auszurauben. Transsexuelle Frauen in dem mittelamerikanischen Staat leben in ständiger Angst um ihre Gesundheit und ihr Leben. Der Staat und seine Institutionen lassen diese Frauen nicht nur im Stich, sondern verfolgen sie und sind somit Teil der Bedrohung.

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